Begonnen 26. März, beendet 9. November 2011
VBK - Verein Beglaubigter Kunstmaler
*
Soziale Skulptur
von
Malte Wienebüttel
Gelöbnis Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Bürde jedes einzelnen Künstlers. Ich glaube, dass alle Menschen von Beuys die Freiheit haben, sich in eigener Verantwortung zum Künstler zu ernennen. Ich verspreche, jedem Angriff auf diese Freiheit und der Tyrannei der Dummheit und des Kulturdarwinismus Widerstand zu leisten, wo auch immer sie auftreten mögen. ______________________________________________
Bernhard Nürnberger: künstlers leeres hirn - lehrers künstler herz (temporärer Titel), 140 x 40 x 40, verschiedene Materialien, 2011
* Das 1. Schreiben 26. März 2011 An alle Eingetragenen in meinem Mailverteiler Liebe Leute, geehrte Damen und Herren,
in dem ich - Maler, Bildhauer und Kunstpädagoge (s. u.) - Mitglied seit 2003 bin und in dessen Rahmen ich das Vergnügen hatte den Kunstpreis 2010 zu gewinnen, dotiert mit 5000 Euro, zugesprochen durch eine externe Jury.
(....es folgen verschiedene Gesichtspunkte....) Abschließende Frage zu den Aufnahmekriterien: Diskussion: Da Kunstpädagogen eine Festanstellung haben, ist die Notwendigkeit, die eigene Karriere voranzutreiben nicht zwingend notwendig. Das führt in der Regel zu einem anderen Verständnis des Berufsbildes „Bildender Künstler“. Die Notwendigkeit, mit der eigenen Kunstproduktion Geld zu verdienen hat keine existenzielle Priorität, (Ende des Auszugs) Über kurze Stellungnahmen und Ratschläge von Euch/Ihnen würde ich mich, als von den Berufsständen betroffener, sehr freuen. Freundlich, herzlich, bestens __________________________________________________________________ Die Reaktionen
Lieber Bernhard, * Hahahahha . Narürlich sind Kunstpädagogen eine ander Spezies. Als Beamte möchten sie sich immer noch gerne als Künstler fühlen , weil es ja so sexy ist. Kennen die Probleme der Selbstständigen GAR NICHT- null.
Ekkehard * Lieber Ekkehard, Hahaha. Huhuhu. Du bist nicht zu beneiden und zugleich zu beneiden. Zum Ausgleich könnte ich dir eine Biografie schreiben. Ich will ehrlich sein. Ich beneide dich. Nur Leiden und
Konflikt Du hast recht, ich habe als Beamter auf Lebenszeit, als
Studienrat 30 In einem muss ich Dich allerdings korrigieren, typisch Pauker,
kann’s in diesem Sinne Salut ps: Unterdessen habe ich gehört, dass Du mit einer waschechten Landesbeamtin,
Gehaltsstufe A 16 (!) liiert bist. Stimmt das? Wenn ja, Glückwunsch zum
malenden Hausmann! Ich nehme an, Ihr habt eine Geschirrspülmaschine und
Du brauchst keine Teller waschen. * lieber Bernhard * Lieber Fritz, sehr schwierige Frage, ob Du mitspielen dürftest im VBK. Die Aufnahmekommision geht ja hauptsächlich nach Deiner künstlerischen Quali. Als bekennender Zeichenlehrer lädtst du leider zum genaueren Hinsehen ein. Deine anti-professionelle Deformation als ehemaliger Lehramtsinhaber macht dich zu einem schwierigen Fall. Aber Gott sei Dank sagts Du selbst, dass Du nicht rein willst. Danke, ohne Auftrag der Quo-vadis-Gruppe und des Vorstands. Bernhard * Lieber Bernhard, *
Hallo Bernhard, Diese Disskussion führt nicht weiter. Um gute künstlerische
Ergebnisse zu erzielen braucht es Zeit, Konzentration Inspiration und
auch Geld. Wie jeder sich diesen Freiraum schafft ist höchst unterschiedlich,
die Möglichkeiten keinesfalls gerecht. Ein solcher Freiraum ist dann noch
keine Garantie für Qualität. Gute künstlerische Ergebnisse sind keine
Garantie für Verkäufe, müssen also die persönliche Situation auch nicht
unbedingt verbessern. Sollte nicht vielmehr eine Diskussion über den ständig wachsenden Existenzdruck auf Künstler geführt werden und wie man darauf insgesamt reagieren soll. Ich persönlich habe es bisher nicht gewagt, meine Festanstellung
im fernen Duisburg aufzugeben, denn meine Kunst kostet Geld. Eine vierteljährlich
Arbeitslosigkeit in Berlin mit Bezügen unter der Armutsgrenze haben bei
mir lediglich dazu geführt, dass ich aus der Künstlersozialkasse geflogen
bin. Kostspielige Projekte, wie ich sie in den letzten Jahren durchgeführt
habe, haben mich künstlerisch vorrangebracht, mussten aber finanziert
werden. Ein Atelier muss finanziert werden. Neid ist im Übrigen unangebracht, Solidarität dagegen
sehr. Man sollte sich mehr untereinander austauschen und gegenseitig
unterstützen. * Lieber Bernhard, (soll jetzt künftig hier stehen: Malerin und Kunstpädagogin?) *
An Bernhard * Liebe M, wenn man eine Reaktion will, geht man in die Öffentlichkeit. Ich lese deinen 1. Satz so, dass die Teilnehmer der Gesprächsrunde von mir zu Unrecht mit den im Protokoll festgehaltenen Feststellungen - keine Fragestellungen (!) - über Kunstpädagogen im Verein identifiziert werden. Wenn das so ist, ist das gut so. Steht aber nix davon unter "Diskussion" im Protokoll. Ich wehre mich. In der Tat fühle ich mich persönlich diffamiert, die schriftliche Formulierungen im Protokoll ist unkollegial und unwürdig eines Vereins, dessen Basis die Solidarität aller Mitglieder ist, egal wie ihre private Einkommenssituation ist. Unreflektiert - und unlogisch - sind die betr. Einlassungen im Protokoll. *
Lieber Bernhard , Bis vor 17 Jh. war ich auch mal Kunstpädagogin, dann nicht mehr. * Liebe Siegrid, danke für deine Reaktion, stimme mit deiner Einschätzung aber nicht ganz überein. Ärger ja, Stimmungsmache nein. Auch sind im Protokoll keine vagen Einschätzungen festgehalten, sondern die begründete Feststellungen notiert, dass Kunstlehrer "in der Regel" ein "anderes" Verständnis des Berufsbildes „Bildender Künstler“ haben, was sich "... was sich erschwerend auf die Entwicklung des VBK auswirkt. Bis vor zehn Jahren war ich auch mal und auch mal gern Kunstpädagoge, und gratuliere jedem, der sich auch ohne diesen oder einen anderen Beruf seiner Kunstproduktion widmen kann, egal ob er seine finanzielle Existenz darauf gründet oder nicht. Mitgliedschaft im VBK ist gegründet auf der Qualität der Kunst, nicht auf persönliche Lebensbedingungen. kollegial Salut! Bernhard *
Lieber Bernhard, das ist auch in meinen Augen eine ziemlich dreiste Diskriminierung von Kunstpädagogen, zumal das vorgeschobene Argument ihrer Festanstellung für die fest angestellten Hochschulprofessoren nicht gelten soll. Qualitätsunterschiede gibt es weiß Gott auch zwischen freischaffenden Künstlern. Deshalb sollte für alle nur ein Qualitätskriterium gelten, egal ob sie sonst noch Schaufenster dekorieren oder Schüler unterrichten. Oder der Verein versteht sich als Interessenorganisation und ist für jeden Beitrittswilligen offen. Ich kenne die Statuten nicht. Du solltest deine starke Stellung als jüngster Preisträger
nutzen und protestieren. Dir wird schon etwas Gutes einfallen. Grüße Jörg * Hallo Bernhard, Bis Mittwoch * Guten Tag, Kollege Bernhard,
So eine interne Standortbestimmung und Überprüfung der inhaltlichen und strukturellen Kriterien gehört zu jeder zivilen Community. Es war das Anliegen der Kollegen, auf der Basis dieses Papiers
in der Mitgliederversammlung am 23.3.11 die Diskussion zu erweitern. Das
Papier lag zur Kenntnisnahme und Mitnahme für alle Anwesenden aus. TOP
6 war dafür zur Diskussion vorgesehen. Das hast Du nicht getan. Dein Rundschreiben in der Manier eines konspirativen Whistleblowers erweckt den Eindruck, als hättest Du nicht auf unserer Mitgliederversammlung die Gelegenheit gehabt, Deine Meinung vortragen zu können und insinuierst, Opfer einer Kampagne zu sein. Dies ist eine mutwillige Diffamierung unserer Vereins und -Vorstandsarbeit. In Deinen Auslassungen sind zudem einige falsche Informationen
enthalten. 2. Du behauptest, der Verein würde beanspruchen, "mit
seinem Namen potentiell für alle Berliner Bildenden Künstler zu stehen",
mithin für alle Berliner Künstler sprechen zu wollen und zu sollen. Es stellt einen Übergriff Deinerseits auf die Zuständigkeiten der Gremien dar, wenn Du ein internes Diskussionspapier an Deinen privaten Mailverteiler versendest, um Dir Unterstützung und Argumente von Außen für einen vermeintlichen Kampf zu holen. Die Diskussion wird auf demokratische Weise innerhalb des
VBK geführt. Du hättest ehrlicherweise in der Mitgliederversammlung Deine Meinung den anwesenden Kollegen direkt kundgetan und damit auf offene und konstruktive Weise Deine eigenen Erwartungen auf kollegiale Auseinandersetzung, die Du selbst zu beanspruchen jederzeit kundtust, damit erfüllt.So kann ich Dein Vorgehen nur als destruktiv werten, da das Einwerbung von externen Unterstützern mit halb richtigen und unrichtigen Informationen geeignet ist, den Ruf des VBK und seine Arbeit zu schädigen. Den von dir namentlich genannten Kollegen solltest Du darüber hinaus Deine Haltung zum Datenschutz erläutern. Dein Quo Vadis scheint nicht geklärt zu sein. Für den Vorstand * man glaubt es nicht, Lieber Bernhard, in der Kunst kann
es doch nur um Qualität gehen und nicht um die Frage, aus welchem Grund
oder unter welchen Voraussetzungen Kunst entsteht. Der Verein sollte sich
umbenennen in Verein-Berliner-Nur-Wie-Wir-Künstler / VBNWWK. *
Lieber Bernhard, Ich habe mich während meines Studiums bewusst für die Malerei
entschieden, weil mir ein Dasein vormittags als Lehrer und nachmittags
als Künstler doch etwas unrealistisch erschien. Ganz abgesehen davon,
wie es zeitlich und mental zu schaffen sein soll, beidem gerecht zu werden.
Entweder sie sind reine Pädagogen geworden, oder sie sind Lehrer, die malen. Aber eben keine Maler. Das ist ein Unterschied.
Wie genau der nun zu definieren ist, darüber lässt sich freilich trefflich
streiten! ;-) * Lieber Bernhard, dieses angebliche Problem würde ich nicht zu Deinem Problem machen. Entscheidend für mich ist die Qualität der Arbeiten und nicht der berufliche Broterwerb. Diese Frage kenne ich aus der langen Vergangenheit des Vereins! Mach weiter so, der Erfolg und der Zuspruch zu Deinen Arbeiten ist wichtiger. Gruß Jürgen * Hallo Bernhard, dass Kunstlehrer keine Künstler sein sollen, und man darüber diskutiert, ob man sie ausgrenzt, ist wirklich sehr merkwürdig. Ich habe mir noch nie darüber Gedanken gemacht. Ich erlebe, dass vor allem Frauen in der Kunst benachteiligt sind. Ein Glück, dass ich nicht auch auch noch Kunstlehrerin bin! Doppelbenachteiligung bleibt mir erspart. Gruß Monika
* Hallo Bernhard, ich finde es alles etwas peinlich und unpassend.Was sind
das für Kriterien ???? Ich finde jedenfalls, dass
Du den Preis mit Deinem Werk wirklich verdient hast,das findet auch M!!!! Deine Ausstellung ist spannend und mutig und alles andere solltest
Du vielleicht der Kategorie " leider allzu menschlich" zuordnen
, wenn Du kannst !
lieber bernhard, ich habe die e-mails „protokoll der sitzung vom 10.1.11 im vbk“ und deine reaktion„quo vadis – kunstpädagogen im künstlerverein“ (vom 26.3.) wegen anderer verpflichtungen erst am 29.3. lesen können. den in der sitzung vom 10.1. angedachten vorschlag, keine kunsterzieher mehr in den verein aufzunehmen, finde ich in den begründungen ungewöhnlich unreflektiert und daher als thema eigentlich nur peinlich - für den verein . . .aber im fazit des protokolls siegt ja dann doch „die muse“! so erscheint mir - bei allem verständnis für deinen ärger - deine reaktion (speziell die art der verbreitung) etwas überzogen. dasselbe würde ich übrigens auch sabine zu ihrer an dich adressierten e-mail vom 28.3. schreiben. kannst du damit leben? herzlich mechthild * Lieber Bernhard, mit der eigenen Kunst Geld verdienen: der überragenden Mehrheit
der Künstler/innen gelingt das nie. Diejenigen, die kein eigenes Geld verdienen müssen, haben
auch keine existentielle Notwendigkeit dazu, dürfen aber trotzdem im VBK
sein? Eine Umfrage bei den Mitgliedern des VBK wäre sehr interessant: die letzte empirische Studie, die ich kenne, stammt aus den 70er Jahren (5 % aller an der damaligen HfbK Berlin ausgebildeten Künstler/innen konnten von ihrer Kunst leben!) Was ist der VBK? Keine Vertretung der Berufsinteressen, keine Assoziation von Künstler/innen einer Kunstrichtung. Also ein Zusammenschluss, der es seinen Mitgliedern ermöglicht, die eigene Arbeit in Ausstellungen, Katalogen und Veranstaltungen von Zeit zu Zeit zu präsentieren - oder? Also geht es um die Frage nach den Kriterien für künstlerische Qualität. Darüber lässt sich wunderbar streiten. Oder man geht nach formalen Kriterien wie Hochschulabschluss oder nachgewiesene Ausstellungstätigkeit. Oder man macht es wie ein Club: man nimmt nur die auf, die man mag und die einem ähnlich sind - das ist bestimmt die verbreiteste Methode weltweit: da braucht man keine Kriterien. mit herzlichen Grüßen (in Deine Ausstellung komme ich noch) K
*
Das 2.Schreiben Liebe Kolleginnen & Kollegen,
Ich möchte jetzt nicht auf die Ausführungen im Einzelnen
eingehen. S-Vorstands Brief, falsch mit "im Namen der Künstler des VBK" unterschrieben: siehe oben. Ob das Schreiben mit allen Vorstandsmitgliedern abgestimmt würde bezweifele ich. Im Brief von S-Vorstand vermisse ich: 1. die Rücknahme der unter "Diskussion" verfassten Aussagen ( s. u.) über Kunstpädagogen in unserem Verein und das besondere, "differenzierte" Hinterfragen speziell bei Kunstlehrer/Künstler-Bewerbern. 2. das Bekenntnis, dass Kunstlehrer bei uns genauso willkommen
sind, wie alle anderen Kunstschaffenden, deren Arbeiten ein der Aufnahmekommission
angemessen erscheinendes Niveau haben. 3. die ausdrückliche Zusicherung, dass der persönlichen
Erwerbsbedingungen niemanden etwas angehen, nicht hinterfragt oder ausgeforscht
werden (Datenschutz!). 4. eine Entschuldigung für die unverschämte Behauptung, dass Kunstlehrer/Künstler/Kollegen die Entwicklung des VBK erschweren. Die im Quo-vadis-Protokoll aufgeführten Kolleginnen und Kollegen fordere ich höflich auf, zu dem Text "Diskussion" inhaltlich Stellung zu beziehen, da sie dies in der MV nicht gemacht haben. Der von mir kritisierte Text ist keine "vage Einschätzung", kein "angedacht", keine offene Diskussionsvorlage. Er ist trotz absurder Logik und unbewiesener Behauptungen eine in sich geschlossene, begründende Beweisführung mit der Schlussfolgerung, dass (ausschließlich) Kunstlehrer-Bewerber, weil sie Kunstlehrer sind, "differenzierter hinterfragt" werden sollten. Generalverdacht für eine Berufsgruppe. Das ist kulturdarwinistisches Mobbing gegen eine Gruppe von Kollegen. Ich bitte die Kollegen Vertrauensleute sich der Angelegenheit anzunehmen, mit dem Ziel, dass die Autoren der betr. Aussagen und Schlussfolgerungen vollständig zurücknehmen. Ich halte sie für diskriminierend, beleidigend und unkollegial. Wer so etwas vertritt, hat sich für Vorstandsfunktionen, die Mitgliedschaft in den Ausstellungs- und Aufnahme-kommission disqualifiziert. Es kontaminiert das Klima im Inneren, provoziert einen überflüssigen Konflikt, macht Stimmung auf der Grundlage eines Uralt-Vorurteils, dem eine Minderheit (vielleicht sind es ja nur die Autoren und sonst niemand!) offenbar immer noch anhängt, grenzt Kollegen und Konkurrenten aus, schafft ein Feindbild, weist Schuld zu. Es schadet dem Image des Vereins nach außen, machen ihn lächerlich, hinterwäldlerisch, reaktionär, kleinkariert, trotz Internet und Globalisierung. Ich würde mich freuen, wenn mir noch mehr Vereinskollegen ihre Ansicht zu der Sache per mail zusenden, auch wenn ihnen das Thema gefühlsmäßig unangenehm ist. Herzlich, höflich, kollegial Salut Bernhard ps.: Für den Fall, dass die Sache so stehen bleibt oder im Sande verläuft und für den Fall, dass beim nächsten Mal der Kunstpreis an die Ehe- oder LebenspartnerIn einer ArchitektIn verliehen wird, schlage ich für die dann fällige Quo-vadis-Gesprächsgruppe vor , dass die Aufnahmekriterien betreffend protokolliert wird: Es entscheidet (M). Da Lebens-/EhepartnerInnen von ArchitektInnen eine gesicherte Lebensgrundlage haben, ist die Notwendigkeit, die eigene Karriere voranzutreiben nicht zwingend notwendig. Das führt in der Regel zu einem anderen Verständnis des Berufsbildes „Bildender Künstler“. Die Notwendigkeit, mit der eigenen Kunstproduktion Geld zu verdienen hat keine existenzielle Priorität, die notwendige Investition in Projektbeteiligungen und Ausstellungen wird oft in Frage gestellt, was sich erschwerend auf die Entwicklung des VBK auswirkt. Andererseits gibt es auch unter Leben- oder EhepartnerInnen von ArchitektInnen eine Kunstproduktion auf qualitativ hohem Niveau. Hier sollte differenzierter hinterfragt und entschieden werden. Je nach dem, wo in den weiteren Jahren der Preis hinfällt, wird entsprechend den beruflich gebundenen Einkommensverhältnissen nachgezogen, so dass sich der VBK über die Jahre von unkünstlerischen Elementen reinigt. Ausnahmen inbegriffen. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Verein den Namen bekommt, den er dann verdient VBK - Verein Beleidigter Künstler. Externe Juroren werden für diesen VBK Schlange stehen.... Nix für ungut & Salut! Bernhard * sorry, leider ist die mail nicht lesbar, sind unheimlich viele kryptische Zeichen, Fragezeichen und chin. Zeichen drin. Gruß, m. * Tja Bernhard, da ich die E-Mail gestern sofort gelöscht habe, ist mir das Kryptische überhaupt nicht aufgefallen, vermutlich sträubt sich sogar die virtuelle Welt schon, deine starrsinnigen Verdrehungen zu transportieren. Ich wünsche im übrigen keinerlei weitere Belästigung, denn als professionell arbeitend Künstlerin habe ich für solche emotionale Stimmungsmache einfach keine Zeit. Wenn du für eine konstruktive Diskussion wirklich offen gewesen wärest, hättest du zu der Quo Vadis Veranstaltung kommen können, auch auf der Mitgliederversammlung wäre der richtige Ort und Zeitpunkt dafür gewesen, aber da hast du nur geschwiegen. Kannst du dich noch an den Spruch erinnern: "Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!" Denk mal drüber nach und lass uns bitte in Ruhe. Es gibt wirklich wichtigeres und sinnvolleres zu tun, als sich mit deinen persönlichen, hausgemachten Problemen zu beschäftigen. Helga (aus dem Vorstand!) * Hey, super, diese mail ist
makellos. Vll. auch mal im Büro Bescheid sagen, bei denen besteht das gleiche Problem. Danke und viele Grüße, Manfred
lieber Bernhard, * Liebe Helga, danke für Deine Antwort! Bernhard *
Lieber Bernhard, Ich möchte mich ungerne in eine Diskussion einmischen, die ich nicht weiter verfolgt habe und daher auch nicht kommentieren kann. Nur zu einem Punkt möchte ich mich äußern. Unabhängig vom Beruf oder Verdienst des einzelnen Künstlers lehne ich die Behauptung, persönliche Erwerbsbedingungen würden zu intensiverem künstlerischen Tun beitragen, ab. Ein bildender Künstler ohne anderes Einkommen muss eher dem Diktat der Galerien folgen, als ein vom Einkommen unabhängiger. Wer das Einkommen als Motivation zum künstlerischen Schaffen braucht, wird kaum seine radikalen künstlerischen Ideen verwirklichen. Künstlerisches Schaffen ist eine Frage der Motivation. Wer sie nur als Hobby betreibt, ist nicht wirklich Künstler. Wer sich finanziell absichert, um besser künstlerisch arbeiten zu können, wird im Rahmen seiner künstlerischen Möglichkeiten weiter kommen. Wer nur das künstlerisch abarbeitet, was sich am besten verkaufen lässt, ist für mich nicht der bessere Künstler. Liebe Grüße Norma * Lieber Bernhard, *
Das 3.Schreiben Liebe Freunde und Kollegen Vereinsmitglieder, noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, das es gelingt
in der "Künstler / Kunstlehrer / Profikünstler / Existenzgrundlage
/ Vereins- zu einem positiven Ergebnis zu kommen, den entstandenen
Schaden für unseren Verein im Inneren zu begrenzen und zu reparieren,
einen Imageschaden nach außen zu verhindern. Ich halte es für eine alberne
Verdrehung der Tatsachen, dass ich unseren Verein schädige. Umgekehrt
wird ein Schuh draus. Wer eine spezielle Gruppe innerhalb der Vereinsmitglieder als Entwicklungs-Erschwerer diffamiert, wer eine speziell ausgeguckte Gruppe innerhalb der Berliner Künstlerschaft wegen ihres Berufes im Aufnahmeverfahren "differenzierter" begutachten will, schürt Vorurteile zur Diskrimierung, die in manchen Künstlerköpfen offensichtlich immer noch herumspucken. Das ist das Muster Sarrazin. Ergebnis: VBK schafft sich ab. Wer meint, es schade dem Verein, wenn ich die Diskussion über meinen privaten E-Mail-Verteilen nach außen trage, sollte bedenken: Ein Schaden kann nur entstehen, wenn etwas Schädliches vorliegt. Jede positiv klärenden Diskussion innerhalb des Vereins, nach außen getragen, nutzt ihm. Ich sehe die Tatsache, dass bisher so wenige Vorstands-AusstellungsAG- Aufnahmekommission-Mitglieder sich zu Wort gemeldet haben sehr ich positiv: Bauchschmerzen! (?---?) Meine Vorstellung ist, dass die Autoren der betr. Aussagen und Schlussfolgerungen diese vollständig zurücknehmen. (Begründung weiter unter im Brief an Euch wg. Ss Schreiben...)
Bernhard * lieber bernhard, irgend etwas ärgert dich total, aber was??? vielleicht hat
jemand dein ausstellungskonzept in der galerie kritisiert???? ( da sage
ich mal - weniger wäre mehr gewesen - wenn ich das mal anmerken darf. hatte
mich gefreut, dass ein künstler für seine installationen einen preis bekommen
hat!!!!! nun ja, freu dich doch einfach mal, dass du so einen schönen
preis bekommen hast!!!! bitte sende mir keine mails mehr, nimmt zuviel zeit in anspruch---. Siegrid kannst du von mir aus mit meinem namen veröffentlichen --- oder in den papierkorb werfen * Guten Tag, Bernhard. ---------------------------------- * gemeint ist ein Ausstellungsvorhaben, das Franziska selbst initiiert (Abstauberei also, B) ________________________________________ * Liebe Kollegin Franziska, ich antworte Dir auf Deine mail, nachdem ich beim wiederholten Lesen leider doch zu dem Schluss gekommen bin, dass Du mir keine Scherzmail - immer willkommen! - geschickt hast, sondern es ernst meinst. Aufschlussreich finde ich Deine Aufzählung, was alles Schicksal sei. Interessant, dass "Neid" an erster Stelle steht. Ich teile Deine Meinung dazu ganz und gar nicht, obwohl mir klar ist, dass mir Papst Benedikt beipflichten würde. Ich denke, er betet für Dich. Ich muss Dir keine Rechenschaft ablegen über meine Einkommensverhältnisse, aber in Hinblick darauf, dass "Informationsmangel" tatsächlich Dein Schicksal zu sein scheint, kläre ich Dich ein wenig auf: Der Kunstpreis ist mit 5000 Euro dotiert. Davon behält der Verein, ohne bisher im Einzelnen dem Preisträger oder den Mitgliedern Rechenschaft über die Verwendung zu geben, pauschal 2000 Euro ein. Auf mein Konto wurden 3000 Euro überwiesen. Als Preisträger - wie vor mir Evelyn - fördere ich damit (faktisch) die Vereinsarbeit, vermutlich mit einem weitaus höheren Betrag als jeder notierte Freund und Förderer des VBK. Ohne Preisträger kein Preisgeld. Ich gehe dabei davon aus, dass dieses Verfahren in der Mitgliedschaft diskutiert und abgestimmt wurde, dass es einen Beschluss dazu gibt. (Mir ist es entgangen, bin im Sommer nicht in Berlin.) Dabei ist es unerheblich, ob diese Regelung mit den Stiftern abgestimmt (wovon ich ausgehe) ist oder nicht. Seltsam ist dabei aber schon, dass unsere Vorsitzende Sabine in ihrer Begrüßung bei meiner Ausstellungseröffnung darauf abhob, dass der Kunstpreis auch deshalb so verdienstvoll ist, weil die soziale Lage der Bildenden Künstler so präkar ist. Eine Bemerkung, die für meinen sozialen "Fall" nach Deiner Meinung offensichtlich nicht zutrifft. Die Bemerkung verkennt aber vor allem, dass ein Kunstpreis ein Kunstpreis ist, und keine Maßnahme der sozialen Künstlerförderung, was ja dadurch unterstrichen wird, dass externe Kunst- und nicht Sozialexperten die Jury stellen. Die Abzweigung eines erhebliche Teils des Preisgeldes halte ich auch deshalb für falsch, weil damit der Kunstpreis zum Teil ein Künstlervereinsunterstützungspreis wird. Warum also sollte ich noch einen Beamer drauflegen? Zu Deinem Schicksal "Ahnungslosigkeit" zählt leider auch, dass Du wissen könntest, dass ich bei Vs und Ss Befragung(aktion) vorgeschlagen hatte, dass der Preis dem glücklichen Gewinner in voller Höher ausgezahlt wird. Für eine Finanzierung der Ausstellung lässt sich bestimmt eine Lösung finden, wenn wir solidarisch und kollegial denken und die Privat- und Persönlichkeitsempfindung des Neides - menschlich, allzu menschlich - nicht zu einem politischen Beweggrund im VBK machen. Zum Beispiel, jeder Kollege widmet dem Preisträger einen Tag Aufsicht in der Ausstellung / wer nicht kann oder möchte kauft sich raus. usw. Ich hoffe dich überzeugt oder Dich zum Hinterfragen Deiner Einstellung gebracht zu haben. Schicksals schwere Not! Übrigens fand ich während der MV Deinen Vorschlag der "Rochade" - Rotation - in der Aufnahmekommission ausgezeichnet. Leider ist er im Sande verlaufen, obwohl die Defizite im Quo-vadis-Protokoll benannt waren. Salut! *
Am 09.04.2011 um 16:32 schrieb F: Die Ironie (griechisch eironeía, wörtlich „Verstellung, Vortäuschung“) Gesegnet seien die Redseligen, denn sie können nicht verstehn!
* Nee, nee Franziska, dit jloobste doch wohl nich im Erns, Salut!
* Lieber Bernhard Ich habe eben die email von Franzika (wer auch immer das ist) bekommen. Absurder Vorschlag. *
Liebe Fraziska, Christin
* Sehr geehrter Herr ***, hätten Sie bitte die Freundlichkeit, mich nicht mehr mit Ihrer Angelegenheit zu belästigen? Herzlichen Dank, Peter (1) * Lieber Bernhard, man kann über dieses Thema lange Debattieren oder Streiten. Ausschlaggebend ist und bleibt die künstlerische Qualität! Natürlich kann man auch darüber viel Diskutieren. Vorurteile gibt es in jedem Lebensbereich, ich glaube niemand ist frei davon aber der Verein und jeder einzelne darin sollte offen und bereit bleiben, immer wieder auch eigene Sichtweisen zu hinterfragen. Let it Rock! Peter (2)
ich habe arge Probleme, mich zu diesem Thema zu äussern. Irgendwie ist ja schon alles gesagt. DAS THEMA HAT MICH VIELLEICHT VOR 30 Jahren virulent interessiert, wenn Animositäten zwischen den Studenten der verschiedenen Abteilungen der Hfbk zum Ausdruck kamen. Auch manchmal danach, wenn Sozialneid eine Rolle spielte... Aber es blieb dabei, dass ca. 4% der bildenden Künstler über das Sozialhilfeneveau kamen. (Hat sich wohl nicht sonderlich geändert....) ALSO AM BESTEN AN EINEM FLORIERENDEN WEINBERG BETEILIGT SEIN ....war ich leider nicht. Habe auch nicht geerbt, oder wurde anders "substituiert". Also viel gejobbt + Kunst gemacht + dabei auch 13 bis 14 Jahre - Gott sei Dank - auch Kunstlehrer. Vielleicht hat das, was wir KUNST nennen einfach nicht mehr die Bedeutung. Dann wäre unsere Diskussion sowieso überflüssig (was ich vermute). Neue WEGE zu gehen - ich versuche es immerhin??? GRUSS!!! Gerd *
Mittwoch, 13. April 2011 16:41 Zur Kenntnis Liebe Kollegen,
Wir sind in einem ständigen Prozeß - Es sollte möglich sein,
sich auf konstruktive Weise in die Debatte einzubringen und nicht einen
Sturm im Wasserglas zu veranstalten. Sabine -Vorstandsvorsitzende *Lieber Herr ***, Mit freundlichen Grüßen / Kind regards Marianne ++ (weitere mail von Marianne: enthält die Drohung, juristisch gegen mich vorzugehen. wegen "unzumutbarer Belästigung", und "Psychoterror"vorwurf) b * Sehr geehrte Frau Marianne, Damit haben Sie sich in die Diskussion eingelassen, die durch eine nach meiner Ansicht die Vereinskollegen, die Kunstpädagogen sind, verunglimpfenden Protokollnotiz ausgelöst wurde. Die Diskussion wird über das Medium E-Mail ausgetragen. In Ihrer Mail bezeichnen Sie meinen Widerspruch gegen die Verunglimpfung, von der auch ich persönlich und als Preisträger des Kunstpreises, betroffen bin, als "ewige Nörgelei" und behaupten, dass Sie sich damit der "Meinung vieler (Vereins-)Kollegen anschließen". Um dies zu verifizieren, fordere ich Sie höflich auf, ihre Gesinnungsteilhaber zu bitten, ihre Meinung zur betreffenden Protokollnotiz namentlich direkt an mich zu senden, oder mir die Meinungsäußerungen mit den Namen zu übermitteln. Ohne dies bleibt Ihre Behauptung leer und wenig hilfreich, um die Auseinandersetzung konstruktiv weiter zu entwickeln. Ohne dies kann ich Ihre Äußerung nicht ernst nehmen. Ich habe als Ihr Vereinskollegen den legitimen Anspruch, hier Substanzielles zu erfahren und Sie die Pflicht, dazu beizutragen, dass ein Problem des Vereins in ziviler Form geklärt wird und nicht in Stimmungsmacherei ausartet. Als Vorsitzende eines Brandenburger Künstlervereins wissen Sie, dass die gewählten Vertreter in den Gremien eine besondere Verantwortung für das Vereinsklima tragen und alles vermeiden sollten, was polarisiert und damit die Entwicklung des Vereins erschwert. Darüber hinaus habe ich natürlich ein Interesse zu erfahren, ob Ihre Einlassung das Thema betreffend, zutrifft, "den meisten (Vereinskollegen) so" gehe es wie Ihnen. Wenn dies zutreffen würde, würde ich nämlich aus dem VBK austreten. Werden Sie also tätig! Im übrigen teile ich nicht Ihre Meinung, dass es sich bei meinen unverlangt zugesandten Mails - von Vereinskollege zu Vereinskollegin - um eine "unzumutbare Belästigung" im Sinne des rechtskräftigen Urteils des Amtsgerichts München von 2009 (AZ: 161 C 6412/09) handelt, deren Unterlassung verlangt werden kann. Ich stelle anheim Ihren Anwalt oder ihren Apoteker zu fragen. Selbst wenn Ihr Anwalt erst einmal einen branchenüblichen "frechen Brief" schreiben würde, halte ich dafür, dass eine Anzeige nicht zu dem von Ihnen gewünschten Erfolg führt. Eine Anzeige hätte vielleicht dann Erfolg, wenn Sie aus dem VBK austreten würden - was ich, Sie gestatten, dass ich es freimütig bekenne - zu diesem Zeitpunkt - vorerst - begrüßen würde, und ich Ihnen dennoch weiter unverlangt und im Sinne der Rechtsprechung unzumutbare Mails zuschicken würde. Zuletzt möchte ich Sie höflich auf den Sachverhalt hinweisen,
dass es sich bei der Mail, die Sie als "Psychoterror"
empfanden, um einen neutralen, freundlichen, kollegialen Hinweis auf eine
Möglichkeit in der Universität der Künste, Akt zu zeichnen handelte, der
mit der Diskussion über die Kollegen diskrimierende Protokollnotiz
in keinem Zusammenhang steht. In der Hoffnung die ungute Angelegenheit
in rationaler Weise und im Konsenz zu beenden,
* Hallo Bernhard, Ich sitze in der TU_Cafeteria... Ich habe jetzt in der Tasche nur das Protokoll 10. 1. 2011. Es war eine sehr ärgerliche Diskussion mit Dir und auch ein brüsker Vorschlag von F. Du weißt, daß ich bei der MV neben M. in Deiner Reihe saß. Hab mich über vieles gewaltig geärgert u. kann in den großen Kreisen nicht sprechen. Ich habe nic ht verstanden, weswegen Du jetzt als Preisträger so angegiftet wirst. Nur, sicher, keiner möchte mehr zuhören, wenn es um politische Statements geht. (und da hast Du wohl am Anfang gemacht.) viele Grüße Burghild *
Lieber Bernhard, wenn eine der Voraussetzung für das Künstlerdasein "die Notwendigkeit ist, mit der eigene Kunstproduktion Geld zu verdienen", bin ich leider keine Künstlerin. Als Mutter von drei Kindern bin ich dann eine werkelnde Hausfrau. Richtig ? Das habe ich im Laufe meiner Tätigkeit als Bildhauerin schon öfter gehört, meistens von Leuten, die von Kunst keine Ahnung hatten. Aber auch von missgünstigen KollegInnen. Mit Grüssen von Regina
* Liebe Regina, Danke! Ich hatte eben die Mail von S "Zur Kenntnis" gelesen, fand mich als "unredlich" und Diffamierer bezeichnet und bekam erste Anwandlungen von Resignation. Herzlich Salut vom malenden Lehrer zur werkelnden Hausfrau Bernhard *
Liebe Bernhard Ein schuldigung dir zu schreiben, mit meiner schlechte deuscht. Ich bin weit von alles im neuseeland seit 2 Jahr, und es geht mir bestens! du aufregst dir über leuten welche sind halbe kriminelle energi fresser aber beschtimmt kein künstler! Lasse sie sprechen und macht was du gut viendest, weil dein attitude ist fon einer frei denker und künstler ! gratulire und halt durch!!! Gabriel von die ende eurer weld!
Lieber Gabriel, Ich lege keinen besonderen Wert darauf als Künstler bezeichnet zu werden, und ein besonderer Denker bin ich auch nicht. Dass du meine "attitude" als die eines freien Denkers und Künstlers bezeichnest, finden ich deswegen gut, weil ich darin den französischen Geist erkenne. Intellekt und Kunst gilt in manchen Köpfen in Deutschland leider immer noch als unvereinbar. Das hat eine lange und ungute Tradition. Die lächerliche Abgrenzung von Lehrern und Künstlern ist nur ein Beispiel dafür. Lass es Dir gut gehen down-under! Salut! * Lieber Bernhard,
Das 4. Schreiben Mittwoch, 13. April 2011 16:41 An das Büro des VBK mit der Bitte um Weiterleitung an alle
in der Adressierung genannten. * aufgrund einer Diskussion der Aufnahmegruppe und Deines anschließenden Verhaltens gegenüber von Kolleginnen und Kollegen entstanden
ist. Daher wird das Vertrauensgremium zu einem Gespräch
einladen mit folgenden Teilnehmern: Als Termin haben wir Donnerstag, den 28. April 2011, 18
Uhr avisiert. Ort: Einladung zu einem Diskussi die Galerie des Vereins.
Alle Beteiligten erhalten diese Mail und werden ebenso wie Du, Bernhard,
um kurzfristige Bestätigung des Termins gebeten, damit wir ihn falls notwendig
verschieben und allen anderen Beteiligten rechtzeitig Bescheid geben können. * Hallo Vera, Als ebenso "Betroffener" finde ich die klärende
Zusammenkunft richtig und wichtig. Aber wenn man eine ernsthafte Diskussion
wünscht, dann sollte man den Termin nicht in die Schulferien legen; denn
dann sind doch oft nicht nur junge Familien mit Kindern, sondern auch
erholungsbedürftige Kunstpädagogen nicht in Berlin. Ich bitte daher um
Verschiebung um eine Woche. * Liebe Vera, * Lieber Bernhard, Du hast völlig recht, diese Diskussion in einem offenen Gespräch führen zu wollen. Leider werde ich erst nach dem 5. Juni wieder in Berlin sein, würde mich aber freuen, zu erfahren, wie alles weitergeht. Liebe Grüße N
* Das letzte Schreiben Liebe Freunde, Kolleginnen und Kollegen im VBK, Die schlechte Nachricht: Bitte lest selbst. (unten) Meine Beteiligung an der Diskussion, die offenbar nicht geführt werden will, ist damit beendet. Ich habe fertig. Ich danke allen, die sich konstruktiv und inhaltlich zur Sache geäußert haben, die nicht auf "mein Verhalten" ausgewichen sind. Die Mehrzahl der Zuschriften war positiv in meinem Sinne. Ich meine, dass eine Diskussion QUO VADIS, bei der die Einkommensfrage oder gar die Lehrerfrage keine Rolle spielt, erst begonnen werden muss. herzlich / freundlich / kollegial Bernhard Anhang: Die Mail: Liebe Vera, Ein Diskussionsabend ist sinnvoll, in dem Lösung des Konfliktes erörtert wird, der aufgrund des Protokoll-Statement über die Kunstpädagogen im VBK und das anschließende Verhalten aller beteiligten Kolleginnen und Kollegen entstanden ist. Und natürlich auch der Kollegen aus der Quovadisgruppe, die sich nicht beteiligt haben. (Sprich, die ihre Gründe haben, sich bedeckt zu halten.) Mit freundlichem Gruß Bernhard * Hallo Bernhard, (...) * Liebe Kollegen und Freunde, die ihr Euch an der mail-Oper beteiligt habt, anbei die Terminabsage von Vera, (für den Fall, dass Ihr es nicht bekommen habt) die für mich nur bestätigt, dass die Einladenden nicht daran interessiert waren, über das Statement zu den Kunstlehrern im Verein zu diskutieren. Es ging allein um mein "Verhalten", - personalisiert, isoliert, als ob ich der einzige (betroffene) Kritiker der absurden Lehrerschmäh sei - Da bleibt mir nur noch, das Ganze in ein Kunstwerk umzuwandeln. Herzlich Salut ------------ im Nachherein hinzugefügt: Vera hatte im Namen der Vertrauensleute eingeladen. Merkwürdig, dass gar nicht alle Vertrauensleute von der Gesprächsinitiative wussten. Ich halte die Einladungs für einen versuchten Missbrauch der Funktion des Vertrauensleutegremiums, dessen Aufgabe es ist, im Konfliktfall zu vermitteln. Nicht jedoch ein unbequemes Mitglied vorzuladen. Die Voraussetzung für das Eingreifen des Vertrauensleutegremiums (und nicht im Zusammenhang mit Vorstand und Ausstellungsgruppe) ist. dass die Anonymität des oder derjenigen, die die Mitgliedschaft von Kunstpädagogen im VBK eingebracht haben und wer das unter "Diskussion" formulierte Statement persönlich verantwortet. Das ist nicht geschehen. Der Diskussionspartner bleibt im Dunkeln. So geht's nicht. __________________________________________________________________________ * Ich habe fertig Bernhardo Trapattoni __________________________________________
Statistik
*inclusive der Schreiben "im Namen der Mitglieder" und "in Vertretung der Vertrauensleute" und der bloß genervten **zum Vergleich: bei der letzten MV waren 23 Mitglieder anwesend
Auswertung: Die soziale Skulptur rettet die Ehre der Mitgliedschaft des Vereins Beglaubigter Künstler. Die im Qovadis offenbarten niederen Motive werden jedoch durch die Gremienvertreter nicht reflektiert, sondern ausgeblendet. Neid darf ungeniert vereinsintern und "erfolgsneutral" artikuliert werden. Betroffene Vereinkollegen dürfen gemobbt werden. Eine offene Diskussion gilt als Verunglimpfung der "Künstler des Vereins", behauptet der Vorstand. Der Widerspruch zwischen Gremienvertretern und Mitgliedern regt zum Nachdenken an. Das weist die soziale Skulptur - VBK als Kunstwerk aus. Über ihre Qualität lässt sich dessen ungeachtet nicht streiten. Es ist Realkunst. Malte Wienebüttel *
* ************ ---------------------------- Schlussendlich im Oktober: Austritt und Selbstentglaubigung
Liebes Büro, Am 16.08.2011 um 14:37 erhielt ich vom Verein Berliner Künstler die letzte Information. Mit freundlichen Grüßen ***************** Lieber Herr Bernhard, leider kann ich Ihnen bei der Klärung nicht helfen und bitte Sie sich in dieser Angelegenheit an den Vorstand zu wenden. Mit freundlichen Grüßen ***************** An das Büro des VBK, die Antwort ist für mich nicht befriedigend. Ich bitte mir umgehend alle Vereinsmail seit dem 16. August 2011 zuzusenden, namentlich die Einladung zur Vereinsausstellung HOME. Ein paarmal Tastendrücken genügt. Danke und mit freundlichem Gruß ***************** Vielleicht doch ein technisches Problem. ************************ Lieber gesamter Vorstand, am 16.08.2011 um 14:37 erhielt ich vom Verein Berliner Künstler die letzte Information. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen ********* Danke für Ihre Nachricht. Ich kann sie leider erst nach dem 11.November bearbeiten. Thank you for your message.I will deal with upon my return after november 11. Merci pour votre message par email que je traiterai à mon retour après 11 ieme novembre. Sabine ********** An das Büro des VBK, die Antwort ist für mich nicht befriedigend. Ich bitte mir umgehend alle Vereinsmail seit dem 16. August 2011 zuzusenden, Ein paarmal Tastendrücken genügt. Danke und mit freundlichem Gruß *************** Liebes Büro, vor nunmehr 14 Tagen bat ich den gesamten Vorstand - einzeln angeschrieben - , mir Auskunft zu geben, warum meine Mailadresse aus dem VBK-Verteiler gestrichen wurde, So dass ich behindert wurde u.a. an Vereinausstellungen teilzunehmen. Bis heute habe ich keine Antwort erhalten. Bitte teile den Mitgliedern des Vorstands mit, dass ich hiermit meinen Austritt aus dem Verein erkläre. Ich bitte zu veranlassen, dass mein Name in der Site des VBK mitsamt dem Link umgehend gelöscht wird. Teile bitte allen Vorstandsmitgliedern mit, dass ich mit Verwunderung zur Kenntnis nehme, dass keiner/keine von ihnen in der Lage ist zu dem Mobbing, dem ich unterliege, Stellung zu nehmen, in welchem Sinn auch immer, pro oder contra. Offenbar muss die große Vorsitzende des Politbüros erst wieder im Lande (s. o. 11. Nov.) sein. Ich möchte nicht durch einen Gnadenakt Sabinens wieder teihaben dürfen. Teile bitte allen Mitgliedern des Politbüros mit, dass sie sich erinnern mögen, es gibt eine Vereinssatzung. Im Konfliktfall - und sowas liegt ja wohl vor - wird das Vertrauensleutegremium angerufen. Das hat bis dato niemand gemacht. Auch die Mitglieder des Vorstands nicht. Mangelnde Gewissheit gute Argumente gegenüber einem unbequemen Kollegen zu haben? Deckung der Vorsitzenden? Liebe Kollegen, bitte erscheint zahlreich, denn: nur wer sich beteiligt, kann mitreden! So hieß es in der Einladung zur letzten ordentlichen MV. Anwesenheitspflicht. Wer auch andere Formen der Mitteilung und der Kommunikation wählt um eine Diskussion fortzuführen, bekommt zu hören: Zu spät! Bei gleichzeitigem Schwatzen von internationaler Vernetzung. Ich hoffe, dass demnächst, wie seit Längerem angekündigt, ein INTERNET Forum des VBK eingerichtet wird, für den vereinsinternen Meinungsaustausch zusätzlich zu laibhaftigen Sitzgruppen, selbstverständlich bei vollem Risiko eines Diskurses mit offenem Ausgang. Die Piratenpartei macht es vor. Und Künstler zählen sich doch gern zu Anvantgarde. Ich danke allen, die mich unterstützt haben gegen den elenden, kulturdarwinistischen Vorstoß von Sabine auf dem Vehikel des Quovadis-Protokolls. Ich danke alle für die Geduld mit dem Mailflut, und auch denen, die nicht meiner Meinung waren und sind, sich aber eingelassen haben. War doch n juter Diskurs jewesen, oda? Und hat meinem Freund Malte Wienebüttel und mir bei der Verwirklichung dieser sozialen Skulptur verholfen. Ein work in progress als echter Akt der künstlerischen Wertschöpfung. Kollegial, freundschaftlich, herzlich und kunstmalerisch Salut beglaubigt: Bernhard ************* *Honig zum Nachtisch* ****** *** * Hallo Bernhard, Deinen Austritt finde ich verständlich, aber sehr sehr schade! Beste Grüße und ein Hoch auf die Freiheit T * Lieber Bernhard, * Lieber Bernhard. * Lieber Bernhard, * lieber bernhard - jetzt verstehe ich deinen ärger! daß dein verdacht begründet war, wird ja gewissermaßen durch die e-mail von franziska r. bestätigt! * Hallo Bernhard, * Vielen Dank,ich verfolge den "Vorgang" mit großem Interesse weiter, habe auch an 2 Vertrauensleute geschrieben und werde mich am Mittwoch spätestens erkundigen. * Lieber Bernhard! In alter Verbundenheit, * Lieber W, deine Mail ist für mich sehr erfrischend! Ich habe den VBK bereits verlassen, weil ich mich dort mit der derzeitigen Führungsmannschaft nicht mehr wohl fühle. Eine offene Diskussion ist unerwünscht. Hinzu kommt, dass, wie ich hörte, auch die Vertrauensleute keine Lust haben, Aufschlussreich ist für mich, dass ich nach meinem Eintritt in den Verein, während der ersten Mitgliederversammlung 2003, erleben durfte, wie der angetrunkene und professionelle Meine Kunstpädagogig-Studienkollege Michael, - Lehrer, Berufspolitiker, jetzt Maler, schreibt: In Erinnerung an und *
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